Trauerbegleitung

Trennung – Trauer – Verluste

Unterschiedliche Trauersituationen

Ziehende Landschaft
 
Man muss weggehen können
und doch sein wie ein Baum:
Als bliebe die Wurzel im Boden,
als zöge die Landschaft und wir ständen fest.
Man muss den Atem anhalten,
bis der Wind nachlässt
und die fremde Luft um uns zu kreisen beginnt,
bis das Spiel von Licht und Schatten,
von Grün und Blau, 
die alten Muster zeigt
und wir zuhause sind,
wo es auch sei,
und nieder sitzen können und uns anlehnen,
als sei es an das Grab unserer Mutter.
(Hilde Domin)
kwnyin
Kraft

Verlust der Eltern oder Großeltern – Partnerverlust – Tod des Kindes – Geschwisterverlust – Schwangerschaftsunterbrechung oder Fehlgeburt – Suizid eines nahe stehenden Menschen – Verlust von Heimat – Verlust der Arbeit – Verlust des Eigentums – Verlust von Gesundheit – Abschied nach einer Sterbebegleitung – Verlust von Haustieren  - Ökologische Trauer (Verlust der gesunden Natur.

Auf alle diese Trauersituationen reagieren wir Menschen unterschiedlich, was ganz normal ist. So geht die Trauer bei Männern und Frauen oft sehr unterschiedliche Wege. Und ganz besonders sind Kinder in ihrer Trauer zu berücksichtigen – denn sie trauern wieder ganz anders als Erwachsene. Jeder muss seinen eigenen Trauerweg finden. Wichtig ist, sich und den anderen in der Trauer anzunehmen. Jeder Anfang hat auch ein Ende – wir leben im ständigen Wandel unserer Zeit.

Trauer ist ein ganz natürlicher Vorgang von Lebensbewältigung. Die Weisheit der Natur hat uns mit dem Vermögen zur Verarbeitung von Trauersituationen ausgestattet. Da für viele Menschen jedoch heute Trauer ein Tabuthema ist, fühlen sich Trauernde oft isoliert und allein.

Aber was passiert eigentlich während der Trauer?

Körper Geist und Seele sind durch die Trauer betroffen, die Ordnung unseres Lebens droht zu zerbrechen. Unsere körperliche Stabilität gerät ins Wanken, verwirrende Gefühle und Chaos schleichen sich in unser Denken und Handeln ein. Unser allgemeiner Gesundheitszustand ist in Gefahr.

An diesem Punkt ist es wichtig, die eigene Trauer wahrzunehmen und bewusst mit ihr umzugehen.
Dazu benötigen wir jedoch jemanden der bereit ist sich mit uns diesen beschwerlichen Weg anzuschauen, uns zuzuhören und mitfühlend da zu sein. Sie müssen auf dem Weg Ihrer Trennung und Ihrer Trauer nicht alleine sein.

Ich bin für Sie da, in meiner Praxis oder wo auch immer Sie meine Begleitung in Ihrer Trauer benötigen. Gemeinsam mit mir  können Sie Schritte gehen und vorhandenen Ängsten auf dem heilsamen Weg durch Ihre Trauerlandschaft begegnen. Gemeinsam mit mir  können Sie Schritte gehen und vorhandenen Ängsten auf dem heilsamen Weg durch Ihre Trauerlandschaft begegnen.

„Wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde.“ (Hermann Hesse)

In meiner Arbeit geht es mir unter anderem auch um die Trauer und den Verlust, den die Menschen im zweiten Weltkrieg erlebt hatten und um die darauf folgende Übergabe der Trauer (Delegierung) von den betroffenen Erwachsenen an Ihre Kinder. Delegierte Trauer ist heute auch ein großes Thema bei Trennungs- und Scheidungssituationen. Delegierte Trauer ist die Trauer, die der Trauernde auf den Nicht- Trauenden überträgt. Das kann bewusst geschehen, geschieht in den meisten Fällen jedoch unbewusst und es ist meistens eine Übertragung von Eltern zu ihren Kindern. Kinder besitzen noch nicht die Fähigkeit sich von den Reaktionen und Emotionen der Erwachsenen zu distanzieren. Die Gefühle der Erwachsenen werden unbewusst von ihnen aufgenommen und gespeichert, in psychischen sowie in physischen Bereichen. Hierdurch entwickelt sich eine aufgeschobene Trauerreaktion. Die übernommenen Trauergefühle werden bei diesen Kindern durch einen Selbstschutzmechanismus verdrängt, und treten später in den meisten Fällen unerkannt in Verbindung mit neuen Verlusten wieder auf.

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Baum